Erfolgreich abgeschlossen

Projekt INDYCO

Am 31. März 2015 wurde das Forschungsprojekt INDYCO (Integrated Dynamic Decision Support System Component for Disaster Management Systems) nach zweieinhalbjähriger Projektlaufzeit erfolgreich abgeschlossen. INDYCO wurde im transnationalen EraSME-Förderprogramm mit einem Budget von etwa 1,5 Mio. € abgewickelt und von Österreich (FFG) und Deutschland (AiF) gefördert.

Das Projektkonsortium bestand aus elf Partnern aus Österreich und Deutschland.

Österreichische Partner:

  • Software Competence Center Hagenberg GmbH (F&E, Koordinator)
  • FAW – Institut Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, JKU Linz (F&E)
  • PRISMA solutions EDV-Dienstleistungen GmbH (KMU)
  • FIELDWORX MOBILE SOLUTIONS GmbH (KMU)
  • GeoExpert Research&Planning GmbH (KMU)
  • riocom - Ingenieurbüro für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft (KMU)
  • Oberösterreichischer Landesfeuerwehrverband (Intermediär)

Deutsche Partner:

  • Christian-Albrechts Universität zu Kiel (F&E)
  • LIS Leitstellen-Informations-System GmbH (KMU) 
  • VOMATEC International GmbH (KMU)
  • Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH (KMU)

 

Von links nach rechts: Landesfeuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner (OÖLFV), Dr. Thomas Ziebermayr (SCCH), Brandrat Ing. Dietmar Lehner (OÖLFV), Dr. Harald Sommer (SIEKER), Arno Tiemeier (LIS), DI Albert Schwingshandl (RIOCOM), Dipl.-Inf. Marina Tropmann-Frick (CAU), Koordinator Dr. Bernhard Freudenthaler (SCCH), DI Gerald Czech (OÖLFV), DI Clemens Liehr (RIOCOM), Dr. Hilda Kosorus (FAW), Dr. Mario Pichler (SCCH), Dr. Diethard Leber (GEOEXPERT), Hubert Reininger (FIELDWORX), Paul Schneider MSc (PRISMA); Copyright: OÖLFV

Unterstützungssystem für Entscheidungen

Im Projekt wurde ein Entscheidungsunterstützungssystem für den Katastrophenschutz entwickelt, dass 1) schnell und dynamisch auf sich ändernde Situationen während Katastrophenereignissen reagieren kann und 2) bei neuen Katastrophenfällen unterstützt.

Um dies gewährleisten zu können, wurde eine Situationsbewertungskomponente entwickelt (Continuous Situation Awareness/Assessment (CSA)), welche frühzeitig „gefährliche“ Situationen bzw. Situationsänderungen erkennt und entsprechende Benachrichtigungen (Warnmeldungen, Alarme) an eine Workflow-Komponente weitergibt. Mit der Workflow-Komponente können nun Maßnahmen gesetzt, Ressourcen zugeteilt und den Einsatzkräften über eine mobile App zugeteilt werden.

Die folgende Abbildung zeigt die Situationsbewertungskomponente.

Um den Software-Prototypen im Rahmen eines realistischen Katastrophenszenarios testen zu können, wurde am 17. März 2015 eine Demonstration beim Oberösterreichischen Feuerwehrverband durchgeführt.

Copyright: OOLFV

 

 

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